Kategorie: Windows

nicht das beste, aber das verbreitetste Endanwender-Betriebssystem der Welt


Windows 10 wird wirklich Windows 10

Windows 10 soll im Sommer 2015 auf den Markt kommen. Schon jetzt kann man sich mit der technical Preview ein Bild von der neuen Windows-Version machen.

Auch ich habe die neue Version in einer virtuellen Maschine installiert um einen Blick darauf zu werfen. Am meisten hat mich die interne Versionsnummer interessiert, denn ich habe gestern einen etwas älteren Artikel im Netz gefunden, der orakelt hat, dass die intere Versionsnummer bei Windows 10 10.0 sein wird. Und Der Artikel hatte richtig vermutet:

Windows10 Version

Wir erinnern uns: Windows 2000 hatte die interne Versionsnummer Windows 5.0, da es der Nachfolger von Windows NT 4 war und ursprünglich auch Windows NT 5 heißen sollte.

Windows XP kam kurze Zeit darauf und bekam die Versionsnummer 5.1.

Mit Windows Vista hat Microsoft die erste Stelle der Versionsnummer erhöht, das eher unbeliebte Betriebssystem hatte die interne Versionsnummer 6.0 erhalten. Doch Microsoft hatte nicht damit gerechnet, dass zahlreiche Softwareprogrammierer die interne Windows-Versionsnummer prüfen und teilweise Software nur unter Windows-Versionen läuft, deren Hauptversion (Stelle vor dem Punkt) 5 oder kleiner ist. Folglich gab es zahlreiche Kompatibilitätsprobleme allein wegen der Versionsnummer. Mit Windows 7 und Windows 8 war Microsoft dann vorsichtiger und hat nur die Nebenversion erhöht: Windows 7 war Version 6.1, Windows 8 war Version 6.2. Windows 8.1 brachte dann eine Änderung bei der Systemfunktion, mit der die Versionsnummer von Softwareprogrammen ausgelesen werden kann. Windows 8.1 spuckte mit der von Microsoft als veraltet deklarierten API-Funktion weiterhin Version 6.2 aus, obwohl Windows 8.1 Version 6.3 ist. Damit stellte Microsoft die Weichen, um ohne (von fremden Software-Entwicklern gemachten) Kompatibilitätsprobleme die Versionsnummer mit Windows 10 endlich dem Produktnamen anpassen zu können. Auch Windows 10 meldet alter Software, dass es sich um Windows 6.2 (Windows 8) handelt. Neue Software kann explizit als kompatibel mit Windows 8.1 und Windows 10 gekennzeichnet werden, in dem der Entwickler die Informationen im Anwendungs-Manifest hinterlegt. Bei einer solchen angepassten Software wird dann auch von der Windows-API die korrekte interne Versionsnummer zurückgeliefert.


Windows 8.1 – „interne“ Versionsnummer ist 6.3

Ich habe gestern früh die Windows 8.1 Preview in VMWare installiert. Als Entwickler wollte ich natürlich wissen, welche interne Versionsnummer Windows 8.1 hat.

Es ist…

windows8.1

 

…Version 6.3!
Wen es interessiert, das waren die Versionsnummern vergangener Windows Versionen:

Windows 2000 => 5.0

Windows XP => 5.1

Windows Vista => 6.0

Windows 7 => 6.1

Windows 8 => 6.2

Dass so viele Software anfangs Probleme mit Windows Vista hatte, lag zum Teil auch daran, dass einige Entwickler bei der Versionsnummer geprüft haben, ob die Stelle vor dem Punkt eine 5 ist. Da mit Windows Vista diese Ziffer erhöht wurde, war die Prüfung in diesem Fällen negativ und das Programm lief bzw. lief nicht richtig. Daher erhöht Microsoft nun seit Windows Vista nur die Ziffer hinter dem Punkt.


Windows Remote Desktop: STRG + ALT + ENTF an den Remote-PC senden

Heute stand ich vor dem Problem, dass mein PC auf der Arbeit über Remotedesktop nur noch einen schwarzen Bildschirm zeigte.

Da oft ein STRG ALT ENTF und Aufruf des Taskmanagers bei sowas hilft, stand ich vor dem Problem: wie kann ich STRG ALT ENTF blos an den Remote-Rechner senden?

Die Lösung war nach kurzem Googlen schnell gefunden:

STRG ALT ENDE



Windows 8: Standard-Anwendungen für Musik und Bilder

In Windows 8 versucht Microsoft, so weit wie es geht Standard-Dateitypen wie Bilder oder Musik mit Anwendungen zu verknüpfen, die im „Windows 8“-Style (sogenanntes „Metro“) laufen. Dabei handelt es sich um Anwendungen, die den ganzen Bildschirm ausfüllen und für die Bedienung auf einem Tablet-PC optimiert sind.

Wird unter Windows 8 ein Bild oder eine MP3-Datei doppelgeklickt, dann startet automatisch die entsprechende „Metro“-Anwendung:

Start der "Metro"-App zur Anzeige von Bildern

Geöffnete Standard-Anwendung "Fotos"

Start der "Metro"-App zur Wiedergabe von Musik

Geöffnete Anwendung "Musik"

Zum Glück kann die Standardanwendung geändert werden, und das ist unter Windows 8 noch etwas einfacher geworden:

  1. Rechtsklick auf zu öffnende Datei
  2. „Öffnen mit“
  3. „Standardprogramm auswählen“

Nun kann man aus einigen Anwendungen direkt auswählen:

 

Hier der Vorgang zum Ändern der Standardanwendung als Video:

[lyte id=pcKYMIPV3Ds /]

 



Windows 8 – die Installation

Die Installation von Windows 8 startet, wie im letzten Beitrag schon erwähnt, mit dem vom Windows 7 bekannten Willkommensbildschirm zur Auswahl der Sprache und dem Button „Jetzt installieren“:

  

Nach der nicht überspringbaren Eingabe des Installations-Schlüssels kann man wählen, ob man die vorhandene Windows-Version upraden oder Windows komplett neu installieren will. Auch hier hat sich gegenüber Windows 7 nichts wirklich geändert, daher verzichte ich auch auf Screenshots.

Nach einer relativ kurzen Zeit startet das Setup neu und Windows wird konfiguriert:

Nach dieser automatischen Konfiguration werden einige Benutzereinstellungen abgefragt:

  

Neu bei Windows 8: Man kann sich mit einem Windows Live Konto (z.B. Hotmail) anmelden:

Dann nur noch einen kleinen Moment warten…

Und schon bald ist der Startbildschirm von Windows da, der nicht mehr so genannt werden darf, wie ein großer europäischer Handelskonzern:

Hier die Installation von Windows 8 Enterprise (Testversion) als Video:

[lyte id=F3p4YlC61OY /]

 


Windows 8 RTM bei Technet

Seit heute abend ist Windows 8 bei Technet und MSDN für Abonnenten verfügbar.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es mir gelungen, einen Installations-Schlüssel abzurufen. Im Gegensatz zu Windows 7 kann für die normale und die Pro-Variante der selbe Installationsdatenträger verwendet werden.

Beim Booten von der Installations-CD wird zunächst kurz das neue Windows Logo angezeigt, bevor der Willkommensbildschirm mit der Sprachauswahl kommt:

Durch Eingabe des jeweiligen Schlüssels direkt am Anfang der Installation erkennt Windows, welche Edition installiert werden soll.

Seltsamerweise war bei mir das amerikanische Tastatur-Layout aktiv, daher wurde der Produkt-Key zunächst nicht akzeptiert:

Die Eingabe des Installations-Schlüssels kann auch (zumindest bei der von mir getesteten normalen und Professional-Version) nicht mehr übersprungen werden, wie es noch bei Windows 7 der Fall war.

Ein Schlüssel für eine auf dem Installations-Medium nicht enthaltene Edition (z.B. Windows 8 N, das ist die Edition ohne MediaPlayer) wird vom Windows 8-Setup entsprechend erkannt:

Bei diesem Punkt mache ich nun erstmal Pause und warte, bis der Download der Windows 8 N-DVD fertig ist, diese wird dann in der VM-Ware installiert.


hilfreiche Tastaturkürzel für Windows XP und Vista

Computer-Eigenschaften anzeigen:
Windows-Taste + Pause

Computer sperren:

Windows-Taste + L

Ausführen-Fenster anzeigen:

Windows-Taste + R

Explorer öffnen:

Windows-Taste + E

Suchen:

Windows-Taste + F

Desktop anzeigen:

Windows-Taste + D

Alle Fenster minimieren:

Windows-Taste + M

Taskmanager öffnen:

STRG + UMSCHALT ESC