Kategorie: Netzwelt

Google Aufgaben bequem im Browser bearbeiten – (nicht nur) für iPhone und iPad

Update vom April 2019: Die hier vorgestellte Oberfläche gibt es mittlerweile nicht mehr. Dafür hat Google die Aufgaben-Anwendung innerhalb von GMail überarbeitet.

Unter https://mail.google.com/tasks/iphone stellt Google eine schicke Oberfläche zur Verwaltung der Google-Aufgaben im Browser zur Verfügung. Eigentlich ist diese Seite für iPhone User gedacht, sie funktioniert jedoch auch in Microsoft Edge, Internet Explorer 11, Firefox und Google Chrome.

Nachtrag vom 09.03.2017: für Android-Geräte gibt es eine eigene URL, diese Variante dürfte dann wohl für Chrome optimiert sein:

https://mail.google.com/tasks/android


Verteilung der Betriebssysteme und Browser

Anhand der Logdateien eines Webservers lässt sich schön ermitteln, welche Browser und Betriebssysteme die Besucher einer Webseite verwenden. Ich habe für die Klebezettel-Homepage einmal eine solche Auswertung gemacht.

Zunächst die Betriebssysteme:

Hier ist Windows 7 ganz weit vorne. Windows XP ist zwar immerhin noch auf dem 2. Platz, der Trend geht aber deutlich abwärts. Windows 8 ist bereits eine Woche nach Verkaufsstart auf Platz 4.

Windows 7 5523 57,5
Windows XP 2852 29,7
Windows Vista 635 6,6
Windows8 278 2,9
Linux 91 0,9
Mac OS X 83 0,9
Windows Server 2K3 / XP 64bit 78 0,8
Windows 2000 37 0,4
Android 13 0,1
Windows NT 4 9 0,1
iOS 5 0,1
Windows 98 3 0

Und so sieht es bei den Browsern aus:
Firefox auf Platz 1, gefolgt vom Internet Explorer 9. Zum Glück ist der IE 6 mittlerweile auf 1.2 Prozent abgerutscht, den brauche ich bei meinen Webseiten nicht mehr berücksichtigen.

Firefox 16 3243 33,9
Internet Explorer 9 1266 13,2
Google Chrome 22 1205 12,6
Internet Explorer 8 1180 12,3
Firefox 15 498 5,2
Opera 9 347 3,6
Internet Explorer 7 260 2,7
Firefox 14 226 2,4
Firefox 12 167 1,7
Google Chrome (alte Versionen) 142 1,5
Firefox 3 139 1,5
Firefox 10 120 1,3
Internet Explorer 6 118 1,2
Internet Explorer 10 95 1

 


Irreführende Werbeanzeige auf Thunderbird-Downloadseite

Als ich heute mal ausnahmsweise ohne Werbeblocker unterwegs war, bin ich auf der Webseite „www.thunderbird-mail.de“ fast auf ein Werbebanner reingefallen:

Wer da nicht aufpasst, sieht nur den großen, grünen „Download“-Button und landet auf der Seite des Werbepartners. Scheinbar scheint sich diese Platzierung von Werbung zu lohnen…


Todsünden beim E-Mail-Versand

Heute muss ich mal wieder meinen Frust loswerden.

Immer wieder bekomme ich mit, wie das Medium E-Mail falsch benutzt wird. Jetzt muss ich mal meinen Frust rauslassen 😉

1. E-Mails ohne Betreff

Nichts hasse ich mehr, als E-Mails ohne Betreff. Es hat schon seinen Grund, dass es die Betreffzeile überhaupt gibt. Aussagekräftige Betreffzeilen, die kurz das Thema der E-Mail beschreiben, helfen, den Überblick im Posteingang zu bewahren. Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich Mails ohne Betreff in Zukunft ungelesen zurückschicken soll. Vielleicht hilft das.

2. Versand von Digitalkamera-Fotos in Original-Auflösung

Moderne Digitalkameras werden mit ihrer tollen Auflösung (10 Megapixel++) beworben. Entsprechend groß sind die Bilddateien dann auch. Um jemanden nur ein paar neue Fotos zu zeigen, reicht es aus, wenn man die Fotos auf eine Größe von 1024*768 Pixeln verkleinert, bei einer JPEG-Komprimierungsqualität von “80”. Zum Konvertieren von Bildern empfehle ich übrigens “IrfanView”, damit kann man viele Bilder in einem Rutsch konvertieren.

3. Versand von Screenshots und anderen Bildern als “BMP”

Immer wieder kommt es vor, dass ich E-Mails mit Screenshots bekomme, die im “bmp”-Format gespeichert worden sind. Das ist die schlechteste Variante, um Bilder zu verschicken. Wenn die Bilder unbedingt verlustfrei gespeichert werden müssen, dann bitte das “png”-Format benutzen, da ist eine Komprimierung “eingebaut”. Oder das bmp-Bild in eine zip- oder rar-Datei packen.

4. Versand von witzigen Videos per E-Mail

Ich habe nicht immer DSL zur Verfügung, wenn ich meine E-Mails abrufe. Wenn ich z.B. unterwegs bin, gehe ich oft mit meinem UMTS Stick online, der aber im Zug meistens nur mit EDGE arbeitet und daher nicht schneller als ISDN ist. Da macht das laden einer so großen Mail nicht wirklich Spaß!

5. E-Mail != Chat

(für nicht-Programmierer: E-Mail ist ungleich Chat)

E-Mail ist “elektronische Post”. Dementsprechend sollte man sich auch verhalten, wenn man E-Mails an jemanden schreibt, den man nicht persönlich kennt. Durch meine Software “Klebezettel” bekomme ich auch ab und zu E-Mails von Anwendern, die Probleme mit der Bedienung haben. Diese sind leider manchmal sowas von “dahingeklatscht”, dass ich diese Mails am liebsten ungelesen in den Papierkorb verschieben würde:

  • Keine Anrede, noch nicht mal ein “Hallo,” in der ersten Zeile
  • Keine abschließende Grußzeile (noch nicht mal ein “MFG” oder “Gruß” <Name>“)
  • Die Mail enthält 10mal mehr Rechtschreib-Fehler als die Diktate meiner 9jährigen Tochter
  • die mail besteht durchweg aus kleinbuchstaben mit sehr langen sätzen die keine kommas enthalten und dadurch sehr schlecht lesbar sind.
  • Abschluss der Mail mit “MFG” ohne nachfolgenden Namen, und die Absender-Bezeichnung besteht aus einem Nicknamen – wie soll ich den Absender bei meiner Antwort nun ansprechen? “Hallo Nobody”? 😉

Wenn man eine E-Mail an einen Support oder an eine andere, nicht persönlich bekannte Person schickt, dann sollte die Mail einen bestimmten Grundaufbau haben:

  • Kompletter Vor- und Zuname im Absender oder zumindest am Ende der Mail (Grußzeile)
  • Aussagekräftiger Betreff (Nein, der Betreff “Frage” oder “Problem” ist nicht aussagekräftig!)
  • Anrede (Sehr geehrter Herr / Sehr geehrte Frau / Sehr geehrte Damen und Herren / Meinetwegen auch “Hallo Herr…” oder “Hallo Frau…”)
  • Bitte auf grobe Rechtschreib- und Grammatik-Fehler achten
  • Die Großschreibtaste sollte funktionieren. Wenn sie nicht mehr funktioniert, sollte man auf jeden Fall eine neue Tastatur kaufen, bevor man E-Mails verfasst
  • Die Mail mit einer Grußzeile (“Mit freundlichen Grüßen,”, “viele Grüße”, “Gruß”, meinetwegen auch “MFG” und dem eigenen Vor- und Nachnamen abschließen

Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser meines Blogs noch eine Todsünde beim E-Mail-Versand ein und mag dazu einen Kommentar hinterlassen…



Gerichte erkennen Abmahnungen per E-Mail an

http://winfuture.de/news,53306.html

Eindeutig Fehlentscheidungen der Gerichte, nur weil eine Kopie angekommen ist, heisst das noch lange nicht, dass die Original-Mail auch ordnungsgemäß im Postfach angekommen ist. Es gibt ja auch Spam-Filter, die bei sehr hoher Spamwahrscheinlichkeit die E-Mail komplett löschen.
Da sieht man wieder einmal, dass an den Gerichten fast nur E-Mail-Ausdrucker arbeiten 🙁


Trotz Urteil: Weiterhin Abzocker-Download-Portale im Netz!

Trotz eines Urteils gegen die Betreiber von Opendownload.de wird weiterhin abgezockt.

Heute habe ich bei einer Suche nach dem Begriff “Openoffice” auch die folgenden Seiten als Google-Anzeigen vorgefunden:

http://openoffice.download-sharewares.de/

Dort versteckt am rechten Rand:

Folgende Inhalte erhalten Sie im Memberbereich! Durch Drücken des Buttons "Jetzt Anmelden" entstehen Ihnen Kosten von 84 Euro inklusive Mehrwertsteuer pro Jahr (12 Monate zu je 7 Euro). Vertragslaufzeit 1 Jahr.

http://www.software-suche.net/openoffice/

Folgende Inhalte erhalten Sie im Memberbereich

Durch Drücken des Buttons "Anmelden und zum Download" entstehen Ihnen Kosten von 96 Euro inkl. Mehrwertsteuer pro Jahr (12 Monate zu je 8 Euro). Vertragslaufzeit 2 Jahre.

Und über die OpenOffice.org Mailingliste bin ich über die folgende Adresse gestolpert:

http://www.top-of-software.de/

Dort heißt es dann auf der Seite mit dem Anmeldeformular:

Als registrierter Benutzer bei top-of-software.de, erhalten Sie Zugriff auf redaktionell aufbereitete Inhalte zum Thema Software. Wir erarbeiten regelmäßig Verweise auf neue Programme.
Mit Ihrer Registrierung werden Sie Mitglied. Für diese Mitgliedschaft entstehen Ihnen Kosten in Höhe von 96,00 Euro incl. MwSt pro Jahr (12 Monate zu je 8 Euro), Vertragslaufzeit 2 Jahre, damit Kosten von insgesamt 192,00 Euro.

Was kann man gegen solche Abzocker nun tun? Nun, eine Maßnahme wäre, sich ins nächste Internet Cafe zu setzen, und eine halbe Stunde lang fleißig Anmeldungen auf nicht existierende Personen (Also Phantasienamen und -Adressen)vorzunehmen. Als E-Mail-Adresse kann man z.B. sowas wie http://www.trash-mail.de/ benutzen. Das beschert den Abzockern auf jeden Fall viel Arbeit.

Allerdings ist das bestimmt nicht rechtlich erlaubt, deswegen, liebe Leser und Kinder: Bitte nicht nachmachen 😉


TV-Sender verlangen Gebühren von EPG-Betreibern

Seit über einem Jahr benutze ich das Programm „TV-Browser„, ein kostenloses OpenSource-Programm, mit dem man sich das Fernsehprogramm für alle wichtigen TV-Sender auf den PC laden kann. Besonders interessant ist die Erinnerungsfunktion und die Suche im gesamten Datenbestand.

Leider verlangt die „VG Media„- eine sogenannte „Verwertungsgesellschaft“ – seit 01.01.2008 für die Darstellung der Inhalte diverser Sender (u.a., RTL Group, ProSiebenSat1) eine nicht geringe Gebühr.

Daher hat der TV-Browser die Daten der angegebenen Sender zum 01.01. aus seinem Angebot entfernt (bis auf wenige „Highlights“ wie Blockbuster, die zur Primetime laufen).

TV-Browser benutze ich weiterhin – allerdings schaue ich nun weniger die betroffenen Sender.