Kategorie: Computer

Google Aufgaben bequem im Browser bearbeiten – (nicht nur) für iPhone und iPad

Update vom April 2019: Die hier vorgestellte Oberfläche gibt es mittlerweile nicht mehr. Dafür hat Google die Aufgaben-Anwendung innerhalb von GMail überarbeitet.

Unter https://mail.google.com/tasks/iphone stellt Google eine schicke Oberfläche zur Verwaltung der Google-Aufgaben im Browser zur Verfügung. Eigentlich ist diese Seite für iPhone User gedacht, sie funktioniert jedoch auch in Microsoft Edge, Internet Explorer 11, Firefox und Google Chrome.

Nachtrag vom 09.03.2017: für Android-Geräte gibt es eine eigene URL, diese Variante dürfte dann wohl für Chrome optimiert sein:

https://mail.google.com/tasks/android


Guter Artikel zum Thema „Sinn von Virenscannern“

Golem.de hat einen interessanten Artikel über Virenscanner rausgebracht, in dem die Hersteller der Antivirensoftware als sogenannte „Schlangenöl-Branche“ bezeichnet werden. Der Artikel ist überaus lesenswert.

Kurzes Fazit aus dem Artikel: 

  • Virenscanner haben ihre Grenzen
  • Virenscanner haben oft selbst Sicherheitslücken
  • Virenscanner können durch ihre tiefe Systemintegration Probleme mit anderer Software (z.B. bei Browsern) verursachen
  • Die Erkennung einer Schadsoftware anhand des Verhaltens einer Software ist oft nicht möglich
  • Die Antivirenprogramme haben Listen mit bekannten Viren (sog. Signatur-Dateien) mit tausenden von Einträgen – nur ein Bruchteil davon sind Viren, die überhaupt noch im Umlauf sind
  • Kleine Änderungen an der Schadsoftware reicht aus, um von Virenscannern nicht erkannt zu werden. Bis es neue Signaturdateien gibt, ist das Kind in den Brunnen gefallen
  • Bester Schutz ist immer noch:
    • Regelmäßig Betriebssystem und Browser aktualisieren
    • keine Software aus unbekannten Quellen öffnen
    • keine Anhänge von unbekannten Absendern öffnen


Sichere Passwörter

Wer kennt das nicht – an allen Ecken und Enden muss man Passwörter eingeben. Oft wird der Einfachheit ein leicht zu merkender Begriff benutzt, Problem hierbei: das Passwort ist dann oft auch unsicher. Eines der häufigsten Passwörter ist übrigens “12345”.

Aber woher bekomme ich komplexe, sichere Passwörter, die man sich leicht merken kann?

Eine Methode, die ich u.a. anwende, funktioniert wie folgt:

Ich nehme mir einen leicht zu merkenden Satz, Wie z.B.
”Sein oder nicht sein – das ist hier die Frage”.

Nun nehme ich die ersten 2 Anfangsbuchstaben von jedem Wort und den Bindestrich, daraus wird:

Seodnise-daishidiFr

Und schon haben wir ein sicheres Kennwort.

Ein anderes, komplexeres Beispiel:

“Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten”.

Zu den jeweiligen Anfangsbuchstaben und dem Komma nehme ich noch das Datum des Mauerbaus hinzu:

Daraus mache ich:

13NhdA,08eMze1961

Dies sind nur Anregungen für eigene Kreationen! Auf keinen Fall sollten diese Beispiele als eigene Passwörter benutzt werden, schließlich können Milliarden von Internetnutzern diese hier nachlesen 😉

Hier ein paar Anregungen, woher man einen solchen Passwort-Satz nehmen kann:

  • ein Sprichwort
  • ein Teil von einem Songtext
  • Bibelzitate
  • Prominente Zitate (der berühmte Satz von JFK in Berlin, oder das bekannteste Zitat von Martin Luther King)
  • Filmzitate