Monatliche Archive: August 2012

Irreführende Werbeanzeige auf Thunderbird-Downloadseite

Als ich heute mal ausnahmsweise ohne Werbeblocker unterwegs war, bin ich auf der Webseite „www.thunderbird-mail.de“ fast auf ein Werbebanner reingefallen:

Wer da nicht aufpasst, sieht nur den großen, grünen „Download“-Button und landet auf der Seite des Werbepartners. Scheinbar scheint sich diese Platzierung von Werbung zu lohnen…



Sichere Passwörter

Wer kennt das nicht – an allen Ecken und Enden muss man Passwörter eingeben. Oft wird der Einfachheit ein leicht zu merkender Begriff benutzt, Problem hierbei: das Passwort ist dann oft auch unsicher. Eines der häufigsten Passwörter ist übrigens “12345”.

Aber woher bekomme ich komplexe, sichere Passwörter, die man sich leicht merken kann?

Eine Methode, die ich u.a. anwende, funktioniert wie folgt:

Ich nehme mir einen leicht zu merkenden Satz, Wie z.B.
”Sein oder nicht sein – das ist hier die Frage”.

Nun nehme ich die ersten 2 Anfangsbuchstaben von jedem Wort und den Bindestrich, daraus wird:

Seodnise-daishidiFr

Und schon haben wir ein sicheres Kennwort.

Ein anderes, komplexeres Beispiel:

“Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten”.

Zu den jeweiligen Anfangsbuchstaben und dem Komma nehme ich noch das Datum des Mauerbaus hinzu:

Daraus mache ich:

13NhdA,08eMze1961

Dies sind nur Anregungen für eigene Kreationen! Auf keinen Fall sollten diese Beispiele als eigene Passwörter benutzt werden, schließlich können Milliarden von Internetnutzern diese hier nachlesen 😉

Hier ein paar Anregungen, woher man einen solchen Passwort-Satz nehmen kann:

  • ein Sprichwort
  • ein Teil von einem Songtext
  • Bibelzitate
  • Prominente Zitate (der berühmte Satz von JFK in Berlin, oder das bekannteste Zitat von Martin Luther King)
  • Filmzitate

Todsünden beim E-Mail-Versand

Heute muss ich mal wieder meinen Frust loswerden.

Immer wieder bekomme ich mit, wie das Medium E-Mail falsch benutzt wird. Jetzt muss ich mal meinen Frust rauslassen 😉

1. E-Mails ohne Betreff

Nichts hasse ich mehr, als E-Mails ohne Betreff. Es hat schon seinen Grund, dass es die Betreffzeile überhaupt gibt. Aussagekräftige Betreffzeilen, die kurz das Thema der E-Mail beschreiben, helfen, den Überblick im Posteingang zu bewahren. Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich Mails ohne Betreff in Zukunft ungelesen zurückschicken soll. Vielleicht hilft das.

2. Versand von Digitalkamera-Fotos in Original-Auflösung

Moderne Digitalkameras werden mit ihrer tollen Auflösung (10 Megapixel++) beworben. Entsprechend groß sind die Bilddateien dann auch. Um jemanden nur ein paar neue Fotos zu zeigen, reicht es aus, wenn man die Fotos auf eine Größe von 1024*768 Pixeln verkleinert, bei einer JPEG-Komprimierungsqualität von “80”. Zum Konvertieren von Bildern empfehle ich übrigens “IrfanView”, damit kann man viele Bilder in einem Rutsch konvertieren.

3. Versand von Screenshots und anderen Bildern als “BMP”

Immer wieder kommt es vor, dass ich E-Mails mit Screenshots bekomme, die im “bmp”-Format gespeichert worden sind. Das ist die schlechteste Variante, um Bilder zu verschicken. Wenn die Bilder unbedingt verlustfrei gespeichert werden müssen, dann bitte das “png”-Format benutzen, da ist eine Komprimierung “eingebaut”. Oder das bmp-Bild in eine zip- oder rar-Datei packen.

4. Versand von witzigen Videos per E-Mail

Ich habe nicht immer DSL zur Verfügung, wenn ich meine E-Mails abrufe. Wenn ich z.B. unterwegs bin, gehe ich oft mit meinem UMTS Stick online, der aber im Zug meistens nur mit EDGE arbeitet und daher nicht schneller als ISDN ist. Da macht das laden einer so großen Mail nicht wirklich Spaß!

5. E-Mail != Chat

(für nicht-Programmierer: E-Mail ist ungleich Chat)

E-Mail ist “elektronische Post”. Dementsprechend sollte man sich auch verhalten, wenn man E-Mails an jemanden schreibt, den man nicht persönlich kennt. Durch meine Software “Klebezettel” bekomme ich auch ab und zu E-Mails von Anwendern, die Probleme mit der Bedienung haben. Diese sind leider manchmal sowas von “dahingeklatscht”, dass ich diese Mails am liebsten ungelesen in den Papierkorb verschieben würde:

  • Keine Anrede, noch nicht mal ein “Hallo,” in der ersten Zeile
  • Keine abschließende Grußzeile (noch nicht mal ein “MFG” oder “Gruß” <Name>“)
  • Die Mail enthält 10mal mehr Rechtschreib-Fehler als die Diktate meiner 9jährigen Tochter
  • die mail besteht durchweg aus kleinbuchstaben mit sehr langen sätzen die keine kommas enthalten und dadurch sehr schlecht lesbar sind.
  • Abschluss der Mail mit “MFG” ohne nachfolgenden Namen, und die Absender-Bezeichnung besteht aus einem Nicknamen – wie soll ich den Absender bei meiner Antwort nun ansprechen? “Hallo Nobody”? 😉

Wenn man eine E-Mail an einen Support oder an eine andere, nicht persönlich bekannte Person schickt, dann sollte die Mail einen bestimmten Grundaufbau haben:

  • Kompletter Vor- und Zuname im Absender oder zumindest am Ende der Mail (Grußzeile)
  • Aussagekräftiger Betreff (Nein, der Betreff “Frage” oder “Problem” ist nicht aussagekräftig!)
  • Anrede (Sehr geehrter Herr / Sehr geehrte Frau / Sehr geehrte Damen und Herren / Meinetwegen auch “Hallo Herr…” oder “Hallo Frau…”)
  • Bitte auf grobe Rechtschreib- und Grammatik-Fehler achten
  • Die Großschreibtaste sollte funktionieren. Wenn sie nicht mehr funktioniert, sollte man auf jeden Fall eine neue Tastatur kaufen, bevor man E-Mails verfasst
  • Die Mail mit einer Grußzeile (“Mit freundlichen Grüßen,”, “viele Grüße”, “Gruß”, meinetwegen auch “MFG” und dem eigenen Vor- und Nachnamen abschließen

Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser meines Blogs noch eine Todsünde beim E-Mail-Versand ein und mag dazu einen Kommentar hinterlassen…




Windows 8: Standard-Anwendungen für Musik und Bilder

In Windows 8 versucht Microsoft, so weit wie es geht Standard-Dateitypen wie Bilder oder Musik mit Anwendungen zu verknüpfen, die im „Windows 8“-Style (sogenanntes „Metro“) laufen. Dabei handelt es sich um Anwendungen, die den ganzen Bildschirm ausfüllen und für die Bedienung auf einem Tablet-PC optimiert sind.

Wird unter Windows 8 ein Bild oder eine MP3-Datei doppelgeklickt, dann startet automatisch die entsprechende „Metro“-Anwendung:

Start der "Metro"-App zur Anzeige von Bildern

Geöffnete Standard-Anwendung "Fotos"

Start der "Metro"-App zur Wiedergabe von Musik

Geöffnete Anwendung "Musik"

Zum Glück kann die Standardanwendung geändert werden, und das ist unter Windows 8 noch etwas einfacher geworden:

  1. Rechtsklick auf zu öffnende Datei
  2. „Öffnen mit“
  3. „Standardprogramm auswählen“

Nun kann man aus einigen Anwendungen direkt auswählen:

 

Hier der Vorgang zum Ändern der Standardanwendung als Video:

[lyte id=pcKYMIPV3Ds /]

 



Windows 8 – die Installation

Die Installation von Windows 8 startet, wie im letzten Beitrag schon erwähnt, mit dem vom Windows 7 bekannten Willkommensbildschirm zur Auswahl der Sprache und dem Button „Jetzt installieren“:

  

Nach der nicht überspringbaren Eingabe des Installations-Schlüssels kann man wählen, ob man die vorhandene Windows-Version upraden oder Windows komplett neu installieren will. Auch hier hat sich gegenüber Windows 7 nichts wirklich geändert, daher verzichte ich auch auf Screenshots.

Nach einer relativ kurzen Zeit startet das Setup neu und Windows wird konfiguriert:

Nach dieser automatischen Konfiguration werden einige Benutzereinstellungen abgefragt:

  

Neu bei Windows 8: Man kann sich mit einem Windows Live Konto (z.B. Hotmail) anmelden:

Dann nur noch einen kleinen Moment warten…

Und schon bald ist der Startbildschirm von Windows da, der nicht mehr so genannt werden darf, wie ein großer europäischer Handelskonzern:

Hier die Installation von Windows 8 Enterprise (Testversion) als Video:

[lyte id=F3p4YlC61OY /]

 


Windows 8 RTM bei Technet

Seit heute abend ist Windows 8 bei Technet und MSDN für Abonnenten verfügbar.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es mir gelungen, einen Installations-Schlüssel abzurufen. Im Gegensatz zu Windows 7 kann für die normale und die Pro-Variante der selbe Installationsdatenträger verwendet werden.

Beim Booten von der Installations-CD wird zunächst kurz das neue Windows Logo angezeigt, bevor der Willkommensbildschirm mit der Sprachauswahl kommt:

Durch Eingabe des jeweiligen Schlüssels direkt am Anfang der Installation erkennt Windows, welche Edition installiert werden soll.

Seltsamerweise war bei mir das amerikanische Tastatur-Layout aktiv, daher wurde der Produkt-Key zunächst nicht akzeptiert:

Die Eingabe des Installations-Schlüssels kann auch (zumindest bei der von mir getesteten normalen und Professional-Version) nicht mehr übersprungen werden, wie es noch bei Windows 7 der Fall war.

Ein Schlüssel für eine auf dem Installations-Medium nicht enthaltene Edition (z.B. Windows 8 N, das ist die Edition ohne MediaPlayer) wird vom Windows 8-Setup entsprechend erkannt:

Bei diesem Punkt mache ich nun erstmal Pause und warte, bis der Download der Windows 8 N-DVD fertig ist, diese wird dann in der VM-Ware installiert.